30.06.2016

{Travel} Teneriffa - Der Norden der Insel

Am dritten Tag unserer Inseltour stand der Norden auf dem Programm. Der Norden ist viel grüner und landschaftlich ganz anders als der Süden. Erstes Ziel an diesem Tag war die Stadt Icod de los Vinos, denn sie hat zwei Highlights zu bieten. Punkt 1 ist der Schmetterlingspark (Mariposario del Drago), mit Faltern aus aller Welt. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 8,50 €, aber es lohnt sich. Man kommt in den Raum rein und überall flattern bunte, teilweise sehr große Schmetterlinge rum. Für mich war der Ort so beruhigend und ich hab mich gefühlt wie ein kleines Kind, das einfach nur da steht und immer sagt "oh schau mal da, ohhhhh wie schön". Eine absolute Empfehlung für euch!


Gleich neben dem Schmetterlingspark steht der für die Insel bekannte 17m hohe Drachenbaum (Drago Milenario). Mit 500-600 Jahren ist es der älteste Drachenbaum der Erde! Mein Geheimtipp: Ihr müsst keinen Eintritt für den Drachenbaumpark bezahlen, denn man sieht ihn auch sehr gut und kostenlos vom Vorplatz der San-Marcos-Kirche.
Das Zentrum von Icod de los Vinos ist auch sehr zu empfehlen, Ein süßer kleiner historischer Dorfkern, mit vielen kleinen Gassen und Plätzen. Rund herum befinden sich die Weinhänge.
 

Danach ging es zum Strand, der schwarz war, wie so viele Strände auf Teneriffa. Wir waren bei der Playa de las Américas ein beliebtes Urlaubsziel. Der Wellengang war gigantisch und daher das Baden auch nicht gestattet. Wir saßen eine ganze Weile am Meer und haben den Wellen gelauscht und die Seele baumeln lassen, bevor es weiter ging.


Der nächste Stopp war in Puerto de la Cruz, besser gesagt im Jardin Botanico. Ein Botanischer Garten mit vielen exotischen Pflanzen. Der spektakulärste Baum in dem Garten ist die Großblättrige Feige oder auch Würgefeige mit gigantischen Wurzeln. Der Eintritt liegt bei 3,00 €.


Ich liebe diese Aussichtspunkte! Das Meer, der weite Blick - es gibt kaum etwas Besseres. Auf einer Plattform haben wir eine Erholungspause eingelegt und unsere weitere Tour durch den Norden geplant. Leider hatten wir an dem Tag nicht mehr so viel Zeit. Durch die ganzen Serpentinen geht doch sehr viel Zeit verloren, da man immer um Berge herum fahren muss. Das letzte Ziel an dem Tag sollte La Orotava sein.
 

La Orotava ist auch eine Stadt im Norden der Insel. Vornehme Adelshäuser zieren die alten und steilen Gassen. Hervorstechend sind die braunen Holzbalkone. Sehenswert sind die Casas de los Balcones, die den begrünten Innenhof der Casa Fonseca einrahmen. Wunderschöne verzierte Holzbalkone.
 

28.06.2016

{Travel} Teneriffa - Loro Parque

Einer der berühmten Tierparks ist der Loro Parque auf Teneriffa. Der Park ist bekannt für die unterschiedlichen Papageienarten, aber auch andere Tiere sind hier vertreten. Der Zoo ist sehr schön angelegt, super verwinkelt und grün. Es sind nicht viele Tiere zu sehen, aber dafür haben sie schöne Gehege und genug Platz. Sehr schön fand ich das Aquarium mit Unterwassertunnel, von dem man auch einige Haie beobachten konnte. Eine Attraktion sind die Tiershows, die mehrmals am Tag stattfinden. Hier zeigen Robben, Orca, Delphine und Papageien  ihr Können.
 
Der Tierpark ist nicht nur bei Kindern sehr beliebt, sondern auch bei Erwachsenen und ein ideales Ziel für einen Familienausflug. Ich muss zugeben, dass der Eintritt mit 34,00 € echt sehr hoch ist, aber es lohnt sich und wir hatten einen schönen Tag.
 
 
 

26.06.2016

{Travel} Teneriffa - Vilaflor, Parque Nacional del Teide

Unser Urlaub ist mittlerweile auch schon wieder 5 Wochen (!!!) her und ich komme jetzt erst dazu, euch die Bilder zu zeigen. Kaum ist man zu Hause, kehrt der Alltag auch wieder ein und man verfällt in seinen üblichen Trott.
Aber nun zu unserem Urlaub/Flitterwochen, die wir auf der kanarischen Insel Teneriffa verbracht haben. Zehn wundervolle Tage, maximale Erholung, viel gesehen und sehr gut gegessen. Wir haben uns für 3 Tage ein Auto gemietet und haben wirklich viel gesehen von der Insel. Auf dem Hinflug habe ich den Reiseführer durchstöbert und hatte gewissen Ziele schon markiert, die sehenswert sind.
 
An Tag 1 stand der Südosten von Teneriffa an. Wir fuhren in das idyllische Bergdorf Vilaflor, dass 1400m über dem Meer liegt. Man ist wirklich über den Wolken und hat so eine schöne Aussicht von da oben. Vilaflor ist ein kleines süßes Dorf, wo hauptsächlich Wein und Gemüse angebaut wird, aber auch Kunsthandwerk rund um den kleinen Kirchplatz. Hier bleibt die Zeit stehen und das Leben der Einwohner ist gemütlich und entspannt. Ich habe die Ruhe und Leichtigkeit genossen.


Teneriffa ist eine recht karge Insel, vor allem der Süden. Sehr grau und steinig, aber dennoch landschaftlich auf eine andere Art schön. Wenn ihr auf Teneriffa seid, dann müsst ihr unbedingt mit dem Auto durch den Parque Nacional del Teide fahren. Er liegt auf 2000m Höhe und hat eine Fläche von 135 km². So ein eindrucksvolles Urlaubsziel. Schwarzes Lavagestein, zwischendurch grüne Nadelbäume und im Hintergrund sieht man immer denVulkan Teide. Man hat die Möglichkeit mit einer Seilbahn hoch auf den Vulkan zu fahren, Kostenpunkt ca. 25 Euro. Das haben wir aus Zeitgründen nicht geschafft, weil wir uns lieber mehrere Sachen anschauen wollten. Aber ich denke, dass es sich definitiv lohnen wird.


Man sieht so unglaublich viel, wenn man mit dem Auto einfach die Straßen entlang fährt, durch die kleinen Dörfer durch. Wo es uns gefallen hat, haben wir einen Stopp eingelegt. Zudem bietet die Insel viele Aussichtspunkte.  Bei guten Wetter hat man hier sogar die Möglichkeit die Nachbarinseln von Teneriffa zu sehen. Auf dem Bild kann man ganz leicht im Hintergrund La Gomera erkennen.

 
In den nächsten Tagen folgen noch zwei weitere Posts über Teneriffa. Wir waren auch im Loro Parque, der recht bekannt ist. Zudem haben wir den Norden der Insel erkundet.
 
 

18.06.2016

{Outfit} Jumpsuit

Als erstes möchte ich mich bedanken für die ganzen Hochzeitsglückwünsche hier auf dem Blog, aber auch bei Instagram. Vielen lieben Dank! Mit so viel positives Feedback habe ich gar nicht gerechnet und ich freue mich so darüber!
 
Auch wenn der Sommer in Berlin sich nicht so richtig zeigen mag und es sehr viel regnet, zeige ich euch heute trotzdem ein sommerliches Outfit, dass ich im Urlaub getragen habe. Es ist ein schöner Jumpsuit in einem waldgrünen Ton. Als ich ihn mir vor gut zwei Monaten bestellt hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich ihn behalte. Ich wusste einfach nicht, zu welchem Anlass ich ihn anziehen kann, da er doch recht elegant ausschaut. Im Alltag oder im Büro wäre ich definitiv mit dem Teil overdressed. Aber für den Urlaub passt er ganz gut, da man sich abends zum Essen doch etwas hübscher kleidet. Oder was sagt ihr dazu? Könnte man den Jumpsuit auch im Alltag anziehen, und wenn ja, wie kombinieren?

|| Jumpsuit H&M || Sandalen Primark ||

14.06.2016

{Wedding} Unsere Mai-Hochzeit

Da ist er nun endlich! Der Post über unsere Hochzeit. Mit Erschrecken habe ich heute festgestellt, dass auf den Tag genau 1 Monat schon vergangen ist. Am 14. Mai haben wir auf dem Landgut Stober bei Nauen (Brandenburg) geheiratet und es war so ein wunderschöner Tag, der leider viel zu schnell vorbei gegangen ist. Es hat alles so geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben.
Am besten, ich fange mal ganz von vorne an (Achtung, dieser Post könnte etwas länger werden und ist gefüllt mit ganz viel Bildmaterial).
 
Wie ich schon in einigen Posts zuvor erwähnt habe, war es für uns wichtig in der Natur zu heiraten und nicht auf einem ganz normalen Standesamt. Idealerweise sollte die Trauung draußen stattfinden, aber da man nicht weiß, ob das Wetter mitspielt, musste es noch einen Plan B geben. Die perfekte Location haben wir mit dem Landgut Stober gefunden, dass ca. 1 Stunde von Berlin entfernt liegt. Es ist ein schönes altes Landgut, dass liebevoll wieder aufgebaut wurde und ganz viel Charme mit sich bringt. Für Hochzeitspaare gibt es die Möglichkeit draußen am See, mitten im Grünen zu heiraten oder aber bei Schlechtwetter im Standesamt, was auch auf dem Landgut liegt. Zudem war uns auch wichtig, dass alles an einem Ort stattfinden soll. Also die Trauung, die Party und auch die Möglichkeit direkt vor Ort zu übernachten. Und somit fiel uns im September 2015 die Entscheidung nicht schwer als wir uns das Landgut angeschaut hatten.
 
Am Freitag, einen Tag vor der Hochzeit, bin ich bereits mit meiner Mama und Freundin angereist und wir haben einen schönen letzten Tag/Abend verbracht, Das Wetter war so schön, sonnig und richtig angenehme Temperaturen. Ich weiß noch wie ich die Woche zuvor meiner Wetter-App ständig aktualisiert und im Stundentakt verfolgt habe, wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit ist.
Die Nacht von Freitag auf Samstag habe ich kaum geschlafen, so viel Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen und die Aufregung war natürlich auch da. Am Morgen der Hochzeit habe ich als erstes aus dem Fenster geschaut und es regnete nicht. Die Wetter-App versprach wechselhaftes Wetter, 20°C und keinen Regen. Mir fiel ein Stein vom Herzen, denn der Trauung im Freien stand nichts mehr im Wege.
 
Ab dem Moment war ich tiefenentspannt und habe mich nur noch gefreut endlich meinen Mann zu heiraten. Ich war selber total erstaunt, dass ich so gelassen bin, aber ich wusste, dass jetzt nichts mehr schief gehen konnte. Ich wurde zurecht gemacht, habe ein schönes Make-up bekommen, meine Haare wurden so gestylt wie ich es haben wollte und mein Brautstrauß wurde mir persönlich von der Blumenfrau in meinem Zimmer überreicht. Vom Fenster aus konnte ich beim Fertig machen alles beobachten. Sah wie die ersten Gäste eintrudelten und wie alles aufgebaut wurde.


Und dann kam endlich der Moment. Ich konnte das Zimmer verlassen und zu meinem Mann gehen. Es war der aller schönste Moment ihn endlich zu sehen und seine Reaktion auf mein Kleid. Dieser Moment gehört nur uns. Im Hintergrund lief unser Lied, was wir uns ausgesucht hatten und ganz bewusst sind wir dann gemeinsam nach vorne zum Traualtar gelaufen. Wir hatten eine tolle Standesbeamtin, die ein sehr persönliche und liebevolle Traurede gehalten hat, wo wenige Augen trocken geblieben sind.

 

Zum Kaffee und Kuchen haben wir uns für eine Candy Bar entschieden, die draußen auf einer Wiese unter Kastanienbäumen aufgebaut wurde. Die Anschnitttorte darf natürlich nicht fehlen. Dazu gab es noch kleine Cupcakes, Cake-Pops und weitere Süßigkeiten in schönen Vintage-Gläsern.
Am Nachmittag stand dann das Paarshooting an, wo ganz tolle Bilder entstanden sind. Eins bekommt ihr hier zu sehen. Damit sich unsere Gäste währenddessen nicht langweilen, hat unsere Fotografin in einem alten Camper, den sie liebevoll gestaltet hat, eine Fotobooth aufgebaut. Ich sage euch, da sind so lustige Bilder entstanden! Was haben wir gelacht als wir uns par Tage später die Fotos angeschaut haben.
 
Am Abend wurde dann lecker gegessen, ordentlich gefeiert, die ein oder andere Träne noch vergossen dank unserer liebevollen Familien und Freunde.
Der 14,Mai war unser Tag und wir haben ihn mit den besten Menschen gefeiert und einfach nur genossen . Leider ging er so schnell vorbei, aber was uns bleibt, sind die Erinnerungen und Fotos.